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für die Schulspeisung in der Europäischen Schule Kirchberg

05/03/2020

Maria Lichtmess an der Europäischen Schule: Die Geschichte der Crêpes

Süß oder herzhaft: Crêpes sind bei Jung und Alt beliebt. Sie schmecken als Hauptmahlzeit, Dessert oder Snack und werden nach einem einfachen Rezept zubereitet, das wirklich jedem gelingt.

 

Zu Maria Lichtmess bereiten wir an der Europäischen Schule für Ihre Kinder Crêpes zu. Aber welchen Ursprung hat eigentlich der Feiertag, der am 2. Februar begangen wird?

Maria Lichtmess war ursprünglich ein jüdisch-christliches Fest, das 40 Tage nach Weihnachten gefeiert wurde.
In der Kirche wurden Lichterprozessionen organisiert und jeder Gläubige nahm eine Kerze mit nach Hause, wobei er darauf achtete, dass sie angezündet blieb. So hat sich der Name „Maria Lichtmess“ von der Lichterprozession abgeleitet, die der Papst 472 ins Leben rief.

Aber was hat das Fest mit Crêpes zu tun? Im Laufe der Zeit gesellte sich zu Glaube und Brauchtum auch der Aberglaube:

Backen die Bauern zu Maria Lichtmess keine Crêpes, fällt die nächste Weizenernte schlecht aus. Um eine fruchtbare Ernte zu gewährleisten, sollte deswegen der erste Crêpe mit der rechten Hand in die Luft geworfen und gewendet werden, während die linke Hand eine Münze hält. Der Crêpe sollte perfekt in die Pfanne zurückfallen.

Darüber hinaus sollen Form und Farbe des Crêpe an die Sonnenscheibe und damit an die langsam länger werdenden Tage und an die Ankunft des Frühlings erinnern.

Je nach Land und Tradition existieren unterschiedliche Versionen über den Ursprung von Maria Lichtmess und einige sehen den Anfang des Festes sogar in gallorömischer Zeit.

Die Kinder der Europäischen Schule sind sich jedenfalls einig: Crêpes an Maria Lichtmess sind einfach immer ein Genuss!